Coq au Vin rouge – Huhn in Rotwein (mit Cuvée X)

Huhn in Rotwein geschmortDas Rezept stand schon lange im Raum, nun kurz zu Ostern, haben wir es realisiert. Und so einfach es letztlich in der Zubereitung ist, es hat’s in sich. Vor allem die Sauce, die dabei entsteht, verspricht Hochgenuss.

Welcher Rotwein passt hier? Wir haben uns für das Cuvée X entschieden, das kräftig im Geschmack ist, aber mit seiner Säure den zarten Geschmack des Geflügels nicht übertönt.

Zunächst zerlegen wir das Huhn, eine Maispoularde von etwa 1,5 kg. Das Gewicht entscheidet letztlich über die Zeit, die das Huhn im Ofen verbringt. Aber auch die Art der Zerteilung spielt eine Rolle. Wir machen es einfach und teilen es in 4 Teile, einmal längs mit der Geflügelschere. Dann quer ebenso mit der Geflügelschere, dass die Flügel noch einen größeren Anteil der Brust bekommen, die Keulen den kleineren Brustanteil.

Zutaten

  • Maispoularde von 15 – 1,8 kg
  • 250 ml Rotwein Cuvée X
  • 250 ml Hühnerfond oder Kalbsfond
  • Ein Cognacglas Cognac (optional)
  • 250 gr Braune Egerlinge
  • 75 gr Speck
  • 3-4 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe (optional)
  • 2 Lorbeerblätter

Weitere Vorbereitungen sind: Putzen und Vierteln der Champignons, Hacken der Schalotten, Kleinwürfeln des Specks oder Dörrfleischs. Dann kanns losgehen.

Die Poularden-Teile reiben wir vorab mit etwas Salz ein. Sie werden in einem Bräter von allen Seiten angebraten. Das dauert so seine 6 bis 10 Minuten. Ein Gläschen Cognac (wer Feuerzauber liebt, kann es auch flambieren) geben wir zum ersten Ablöschen dazu, dann löschen wir mit 250 ml Rotwein Cuvée X ab. Zwei Lorbeerblätter sollten nicht fehlen, weitere 250 ml Hühnerfond verhindern, dass die Poularde irgendwann auf dem Trockenen sitzt.

Sie kommt jetzt im geschlossenen Bräter für etwa eine Stunde in den Backofen bei 180 Grad. Währenddessen braten wir den Speck an und dünsten darin dann die Pilze. Die Schalotten dünsten wir ebenso in einer Pfanne in etwas Butter an und geben Sie dann in den Bräter zum Huhn. Nach der besagten Stunde stellen wir das Huhn warm und reduzieren die Sauce auf etwa die Hälfte (250 ml) und geben die Pilze mit dem Speck dazu. Ggf. binden wir noch mit etwas Maisstärke, schmecken noch einmal mit Salz und etwas geschrotetem schwarzen Pfeffer ab.

Wir haben das Huhn mit einer Art Schupfnudeln serviert. Sie bestehen aus pürierten mehligen Kartoffeln (1,5 kg), 300 gr Hartweizendunst, einem Ei und viel Salz und Muskat. Der Teig darf nicht zu nass sein, aber auch nicht zu fest – das hängt letztlich von der Konsistenz der Kartoffeln ab. Aus dem Teig forme ich kleine Röllchen, die im Wasser sieden, bis sie an die Oberfläche steigen. Sie harmonieren großartig mit der kräftigen Sauce